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Von Claudia Kauscheder landete Anfang Dezember 2016 der Minikurs "Goodbye 2016 - Wie du dein Jahr im Home-Office entspannt beenden kannst" in meinem eMail-Postkastl. Der Titel gefiel mir, aber das Thema an sich war für mich nicht so relevant, da geschäftlich mein Wirtschaftsjahr mit 1. Juli begonnen hatte und ich mich quasi mitten unterm Jahr befand.

Ich ließ die Überschrift auf mich wirken und mein Fazit dazu: Es gibt so Jahre, bei denen man lieber schneller "Goodbye" sagen möchte als bei anderen. Das Jahr 2016 gehörte für mich in diese Kategorie "Danke und auf nimmer-Wiedersehen".

Ende April war meine Mutter nach über 2 Jahren sehr schwerer Krankheit gestorben. Am Anfang kam ich mir vor, als lebte ich in einem Vakuum. Es lief alles ein bisserl ferngesteuert. Es hat sich bei mir eine unendliche Müdigkeit breitgemacht und der Verlust, nicht nur des geliebten Menschen, sondern auch der Verantwortung hat mich mehr durcheinandergebracht, als ich dachte.

Es ging so weit, dass ich so ziemlich alles in Frage stellte. Es fühlte sich alles nichtssagend an und die Begeisterung für "mein HeimatSinn" war ziemlich abgekühlt. Ich fing an mich mit spitzer Positionierung und Lieblingskunden zu beschäftigen und war unfähig es für mich zu definieren. Die Mädels aus meinem Erfolgsteam wurden schwer geprüft, da ich fast jede Woche eine andere Richtung einschlug. Meine Überlegungen waren irgendwie nicht "richtig".

Ich meldete mich, meinem Impuls folgend bei „Goodbye 2016“ an und am 1. Dezember 2016 kam Claudias 1. Mission – Unfertige Projekte. Es ging darum, seine losen Enden wieder einzusammeln und sie einen Schritt in Richtung Fertigstellung zu bringen.

Über diese „Aufgabe“ war ich sehr dankbar und fing an meine Projekte unter die Lupe zu nehmen und pickte mir eines heraus, das ich gerne fertigmachen wollte und um das ich mich schon einige Zeit herumdrückte.

Ich hatte in den Monaten davor daran gezweifelt, ob ich wirklich geeignet wäre, Menschen zu zeigen, wie sie in ihre Lebensordnung kommen. Ich, wo ich so viel über ausgeglichene Lebensweise zu erzählen hatte, wusste bei mir selber nicht weiter. Tolle Voraussetzungen.

Was habe ich aus den vergangenen Monaten gelernt? Durch das fokussierte Arbeiten kam mein Selbstvertrauen zurück. Ich hatte mir die Zeit des Abschiednehmens nicht erlaubt und bin dadurch in eine schleichende Gleichgültigkeit hineingerutscht.  Diesen Prozess erkannte ich erst mit dem Sammeln meiner losen Enden.

Es war für mich eine Lernerfahrung und ich bin Dankbar dafür und wäre eigentlich in Versuchung den Satz „Goodbye 2016 und auf nimmer-Wiedersehen“ am Anfang zu löschen, aber er gehört dazu, da ich bekräftigen möchte, dass Veränderung möglich ist, selbst wenn es am Anfang nicht so aussieht.

Ja und es ist so, ich freue mich auf 2017. Ich bin an dem Erlebten gereift und wenn du Unterstützung brauchst, kann ich dir sicher den einen oder anderen Tipp für ein Me(e)hr an Lebensfreude und Lebensqualität geben.

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